Vermarktung des Planeten: Die Finanzialisierung der Natur

Ein tiefgreifender Widerspruch zwischen unserem vorherrschenden Wirtschaftssystem und der lebenserhaltenden Struktur der Erde gefährdet weiterhin die menschliche Existenz. Der Neoliberalismus und das Wirtschaftssystem, in dem wir leben, fordert endloses Wachstum und Ressourcenverbrauch, um weiter zu funktionieren. Es ist inzwischen völlig klar, dass sich die beiden Systeme auf einem massiven Kollisionskurs befinden. In einem Artikel von Helena Paul wird eine breite Palette von Themen vorgestellt, die oft als getrennt betrachtet werden, in Wirklichkeit aber eng miteinander verbunden sind. Er soll das Gesamtbild und die größten Bedrohungen aufzeigen, denen die Menschheit aufgrund der Finanzialisierung der Natur ausgesetzt ist.

Schulden, | 26.01.2022

Schuldenreport 2022

Der Schuldenreport 2022 von erlassjahr.de und MISEREOR analysiert die Verschuldungssituation weltweit und gibt politische Empfehlungen, wie sowohl kurz- als auch langfristig auf die Schuldenkrise reagiert werden sollte.

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Private Finanzierung, | 25.01.2022

Gas und Atomkraft in der EU Taxonomie

Einordnung des Entwurfs der EU Kommission zur Klassifizierung der Stromerzeugung aus Atomenergie und fossilem Gas als Übergangsaktivitäten für die EU Taxonomie durch den Green and Sustainable Finance Cluster Germany.

Allgemein, Systemische Fragen, | 25.01.2022

Zivilgesellschaftliche Reaktion auf „Our Common Agenda“

Der UN-Generalsekretär hat – wie von der Generalversammlung beauftragt – pünktlich Anfang September 2021 seine Vorschläge im Bericht „Our Common Agenda“ bzw. „Unsere Gemeinsame Agenda“ vorgelegt. Darin werden eine Reihe von Prozessen und Formaten angeregt, von einem High-level Panel zu Globalen Öffentlichen Gütern bis zu einem Zukunftsgipfel, einem Weltsozialgipfel Kopenhagen+30 und neuen Formaten im Bereich Finanzierung.

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Entwicklungsfinanzierung und Coronakrise

Zentrale Herausforderungen für G7 und G20 in 2022

Zum Jahreswechsel hat Deutschland den G7-Vorsitz vom Vereinigten Königreich übernommen, und Indonesien die G20-Präsidentschaft von Italien. Beide Foren stehen vor großen Herausforderungen, die im dritten Jahr andauernde Coronakrise zu bewältigen und einen fairen und nachhaltigen Wiederaufbau zu gestalten. Zentrale Herausforderungen in der Entwicklungsfinanzierung sind der Umgang mit dem wachsenden Risiko von Schuldenkrisen, die faire Verteilung und sinnvolle Nutzung von IWF-Sonderziehungsrechten, sowie die Finanzierung von Impfstoffen und Pandemiereaktionen allgemein.

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Systemische Fragen, | 21.01.2022

Aggressive Straffung der Geldpolitik durch die Fed

Neuer Gegenwind für die Schwellenländer

In den USA findet eine Normalisierung der Geldpolitik statt. Die jüngsten Entwicklungen deuten darauf hin, dass die US-Notenbank einen aggressiven geldpolitischen Kurs einschlägt und Zinserhöhungen zu Beginn dieses Jahres ins Auge fasst. Eine frühere und schnellere Normalisierung der Geldpolitik durch die US-Notenbank erhöht die Risiken für die makroökonomische und finanzielle Stabilität in Schwellenländern und Ländern mit niedrigem Einkommen. In Ermangelung einer internationalen politischen Zusammenarbeit müssen die politischen Entscheidungsträger der Schwellenländer ihre verfügbaren politischen Instrumente nutzen, um makroökonomische Grundlagen zu schützen.

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Öffentliche Finanzen, | 19.01.2022

Wir brauchen eine sozial-ökologische Wohn- und Bauwende

Die Wohnungs- und Mietenfrage ist eine der drängendsten sozialen Fragen unserer Zeit. In Deutschland, dem fünftreichsten Land der Welt, gibt es über eine halbe Million wohnungslose Menschen. In allen deutschen Städten steigen die Mietpreise während ländliche Regionen wegen mangelnder Infrastruktur aussterben.

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Öffentliche Finanzen, | 17.01.2022

Gewaltige Ungleichheit – der Fehler liegt im System

Oxfams Ungleichheits-Bericht

Anlässlich der virtuellen „Davos Agenda“ des Weltwirtschaftsforums veröffentlicht Oxfam den Bericht „Gewaltige Ungleichheit“. Der Bericht zeigt, wie die Corona-Pandemie soziale Ungleichheit das zweite Jahr in Folge dramatisch verschärft, warum die Lösung in einem gerechteren Wirtschaftssystem liegt und was die Politik konkret tun sollte.

Private Finanzierung, | 17.01.2022

EU-Taxonomie: Was ist ökologisch nachhaltiges Wirtschaften?

„EU-Taxonomie“: Hinter diesem kryptischen Namen versteckt sich nicht weniger als eine kleine Revolution. Das Regelwerk soll EU-weit einheitliche Kriterien für eine Schlüsselfrage unserer Zeit liefern: Was ist nachhaltig?

Factsheet: Überarbeitung des EU-Emissionshandelssystems

Das europäische Emissionshandelssystem (EU-ETS) soll zur Senkung der Treibhausgase beitragen. Das Klimaschutzziel der EU, die Treibhausgase bis 2030 um 55 Prozent im Vergleich zu 1990 zu reduzieren, macht die Überarbeitung der EU ETS-Richtlinie nötig. Ein neues Factsheet der DNR-EU-Koordination informiert über den aktuellen Stand des Gesetzgebungsverfahrens.

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