Analyse: Too Big To (Stable)Coin
Warum Big-Tech-Stablecoins Europas monetäre Souveränität gefährden
Big Tech wie Amazon oder Meta wollen mit eigenen Stablecoins weiter in den Finanzektor eindringen. Eine neue Analyse von Finanzwende Recherche zeigt: Mit solchen Big-Tech-Stablecoins riskieren wir den fairen Wettbewerb, die Finanzstabilität und die monetäre Souveränität Europas. Aber die Analyse von Finanzwende Recherche zeigt auch: Die EU kann dagegen vorgehen. Mit einem Verbot von Big-Tech-Stablecoins und der Einführung des digitalen Euros kann die EU uns vor den Risiken aus privatem Big-Tech-Geld schützen.
Stablecoins bergen neue Risiken für Schwellenländer
Stablecoins entwickeln sich in Afrika, Asien und Lateinamerika rasch von Zahlungsmitteln zu einer vollwertigen Finanzinfrastruktur und bringen Risiken mit sich, die in der US-zentrierten Debatte weitgehend übersehen wurden. Da parallele Zahlungssysteme über den Geltungsbereich der bestehenden Bankvorschriften hinauswachsen, müssen die politischen Entscheidungsträger den Regulierungsrahmen erweitern.
Die bevorstehende Krypto-Apokalypse
Die Zukunft des Geldes und des Zahlungsverkehrs wird von einer allmählichen Entwicklung geprägt sein, nicht von der Revolution, die Krypto-Betrüger versprochen haben. Der jüngste Einbruch von Bitcoin und anderen Kryptowährungen unterstreicht einmal mehr die hohe Volatilität dieser pseudo-Anlageklasse. Es bleibt zu hoffen, dass die Politik die Risiken erkennt, bevor es zu spät ist.
Finanzwende-Standpunkt: Krypto europäisch beaufsichtigen!
Der rasante Aufschwung des Kryptomarkts stellt Finanzaufsichtsbehörden vor eine neue Herausforderung. Um die Finanzstabilität zu sichern brauchen wir eine starke europäische Aufsicht.
Amerika wird zur größten Steueroase der Welt
In einer Welt, in der Kapital und reiche Privatpersonen frei über Grenzen hinweg agieren können, kann nur internationale Zusammenarbeit dafür sorgen, dass multinationale Konzerne und Superreiche fair besteuert werden. Deshalb lehnt US-Präsident Donald Trump sie ab und deshalb hat seine Regierung Kryptowährungen begrüßt.
Der Krypto-Finanzsektor
Schöne neue Welt?
Der Krypto-Finanzsektor hat Potenzial, die Finanzwelt zu verbessern. Stand heute ist der Krypto-Finanzsektor allerdings stark zentralisiert und weitestgehend spekulationsgetrieben. Entscheidend für eine positive Entwicklung ist, ob es genug politischen Willen gibt, den Sektor bald angemessen zu regulieren. In der Publikation analysiert Finanzwende Recherche den Krypto-Finanzsektor und seine zahlreichen Facetten genauer.
Es ist nicht alles Gold, was glänzt
Die hohen Kosten der fehlenden Regulierung von Kryptowährungen
Die weltweite Nutzung von Kryptowährungen hat während der Coronavirus-Pandemie exponentiell zugenommen. Solche privaten digitalen Währungen sind besonders in Entwicklungsländern verbreitet, was erhebliche Risiken und Kosten für die nationale Währungssouveränität, den politischen Spielraum und die makroökonomische Stabilität mit sich bringt.
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