Reaktion von Eurodad auf die endgültigen OECD-DAC-Zahlen für 2022

Die neuen Zahlen des OECD-Entwicklungshilfeausschusses (DAC) zeigen, dass die gesamten gemeldeten Mittel der öffentlichen Entwicklungszusammenarbeit (ODA) zwar auf ein Allzeithoch gestiegen sind, der Anteil der ODA, der in den Geberländern ausgegeben wird, jedoch ebenfalls zugenommen hat. Dies ist äußerst problematisch.

Allgemein, | 19.01.2024

2024: Eine brennende Welt, die multilaterales Handeln erfordert

Das vergangene Jahr war das wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen, und Expert:innen warnen, dass die erste Hälfte des Jahres 2024 noch heißer werden könnte. Es sind die Länder des globalen Südens, die die härtesten Folgen der raschen Erwärmung des Planeten zu spüren bekommen. Es sind die Gemeinschaften, die auch mit den Folgen einer sich verschlechternden Weltwirtschaftslage zu kämpfen haben.
In diesem Blog gibt Eurodad-Geschäftsführerin Jean Saldanha einen Ausblick auf die Herausforderungen, vor denen die Welt im Jahr 2024 steht, auf wichtige Ereignisse und mögliche Lösungen.

Private Finanzierung, | 18.01.2024

Ein Finance Watch-Leitfaden für die nächste „Agenda für nachhaltige Finanzen“

Die nächste „Agenda für nachhaltige Finanzen“ könnte ein Sprungbrett zu einer nachhaltigen Wirtschaft in der EU sein. Der neue Bericht von Finance Watch zeigt Lücken im derzeitigen Rahmen für nachhaltige Finanzen auf und formuliert Empfehlungen, um dieses wichtige regulatorische System während der nächsten Amtszeit zu vervollständigen.

Querschnittsaufgaben, | 16.01.2024

Sozialverträgliche Dekarbonisierung im Gebäudebestand

Anreiz- und Verteilungswirkungen von Instrumenten für die energetische Sanierung im Bestand

Dieser Bericht untersucht Anreiz- und Verteilungswirkungen bestehender und diskutierter Instrumente für energetische Sanierungen in Bestandsgebäuden und gibt Empfehlungen für die Weiterentwicklung des Instrumentariums. Besonders im Fokus stehen Mietende und Vermietende.

Öffentliche Finanzen, | 15.01.2024

Auf dem Weg zu globaler Steuergerechtigkeit

In einer historischen Abstimmung verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen im November 2023 eine Resolution für eine Rahmenkonvention zur internationalen Steuerkooperation – ein bedeutender Meilenstein auf dem Weg zu einer inklusiveren und effektiveren internationalen Kooperation für mehr Steuergerechtigkeit.

Inequality Inc.

Oxfam-Bericht zur sozialen Ungleichheit 2024

Die fünf reichsten Männer der Welt haben ihr Vermögen seit 2020 verdoppelt, fast fünf Milliarden Menschen sind ärmer geworden. Unser Bericht macht deutlich, wie Superreiche und Konzerne von Inflation, Kriegen und Pandemie profitieren, während die meisten Menschen unter den Folgen leiden. Wir fordern deshalb eine Besteuerung großer Vermögen, um in den Klimaschutz, den Ausbau von Bildung, Gesundheitsversorgung und sozialer Sicherung zu investieren.

Emissionshandel bringt über 18 Milliarden Euro für den Klimaschutz

Die Einnahmen aus dem europäischen und nationalen Emissionshandelssystem haben in Deutschland im Jahr 2023 zu einem neuen Höchstwert von über 18 Milliarden Euro geführt. Im Vergleich zum Vorjahr, in dem bereits Rekordeinnahmen von 13 Milliarden Euro verzeichnet wurden, bedeutet dies ein Wachstum von rund 40 Prozent. Diese Zahlen präsentierte die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt) zum Anfang des Jahres.

Öffentliche Finanzen, | 28.12.2023

Verwirklichung der Geschlechtergleichstellung und der Frauenrechte durch öffentliche Dienstleistungen und soziale Sicherungssysteme

In diesem Briefing wird argumentiert, dass öffentlich finanzierte und verwaltete Dienstleistungen und sozialer Schutz von zentraler Bedeutung für die Verwirklichung der Gleichstellung der Geschlechter und der Rechte der Frauen sind. Auf Grundlage von Untersuchungen, die von Organisationen des globalen Südens in Brasilien, Indien und Sambia durchgeführt wurden, wird die Kosteneffizienz, Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit öffentlich finanzierter Dienstleistungen hervorgehoben.

EU-Finanzrat zu Schuldenregeln

Der Rat für Wirtschaft und Finanzen (ECOFIN) hat sich in einer Videokonferenz am 20. Dezember über den Fiskalrahmen verständigt, nachdem Deutschland und Frankreich bilateral eine Einigung erzielt hatten. Die Finanzminister*innen sind davon überzeugt, dass die neuen Regeln die Stabilität der Haushalte sichern, ohne den Handlungsspielraum der Mitgliedstaaten für Reformen einzuschränken. Das sieht unter anderem Greenpeace anders.

Falsche Prioritäten

Die Bundesregierung plant, Mittel für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe zu kürzen – ein alarmierendes Signal

Die Haushaltspläne der Ampelkoalition für 2024 sehen vor, den Etat des Entwicklungsministeriums um mehr als 900 Millionen Euro gegenüber 2023 zu kürzen. Im Etat des Auswärtigen Amtes dürften zudem etwa 400 Millionen Euro für humanitäre Hilfe wegfallen. Bereits vor der jüngsten Haushaltskrise waren Pläne bekannt geworden, nach denen in dieser Legislaturperiode Mittel für Entwicklungszusammenarbeit um fast ein Viertel und für humanitäre Hilfe um rund 30 Prozent gekürzt werden sollten.

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