Zivilgesellschaft hebt tatsächliche Auswirkungen von Global Gateway hervor

Am Vorabend des Global Gateway Forums organisierten ActionAid EU, CONCORD Europe, Counter Balance und Eurodad eine Veranstaltung, um die tatsächlichen Auswirkungen der Global Gateway-Strategie der Europäischen Union zu diskutieren. Die Podiumsdiskussion umfasste Stimmen aus der Zivilgesellschaft des Globalen Südens und dem Europäischen Parlament und bot eine Alternative zur offiziellen Darstellung, indem sie die Auswirkungen von Energie-, Bergbau-, Klima- und Infrastrukturprojekten vor Ort beleuchtete.

Globale Gesundheit: Haushaltstitel stark reduziert

Die Bundesregierung hat den Haushaltsentwurf 2026 kurz vor der Sommerpause vorgelegt und kürzt die Mittel für Entwicklungszusammenarbeit drastisch. Dabei werden auch fast alle Titel für Globale Gesundheit abgesenkt. Die Folgen sind fatal und können nicht im Sinne der Bundesregierung sein.

Handel, | 6.10.2025

Rechtsbündnis gegen Nachhaltigkeit?

„Deutsche Europaabgeordnete der EVP wollen die EU-Lieferkettenrichtlinie abschaffen oder aushöhlen – notfalls gemeinsam mit Rechtsaußen-Fraktionen“, so GPF Europe, Misereor und die Initiative Lieferkettengesetz in einem neuen Briefing.

Klimahilfen sind für reiche Länder ein Geschäftsmodell

Schattenbericht zur Klimafinanzierung

Ein neuer Bericht von Oxfam und dem CARE Climate Justice Center kommt zu dem Ergebnis, dass 65 Prozent der Finanzmittel zur Bekämpfung der Klimakrise an Länder des Globalen Südens in Form von Krediten bereitgestellt werden. Während reiche Länder auf diese Weise von der Klimakrise profitieren, wächst die Schuldenlast der einkommensschwachen Länder und verhindert so weitere Klimaschutzmaßnahmen.

80. UN-Generalversammlung: Ausschüsse 2 und 3

Die Kluft zwischen den Beratungen im UN-Hauptquartier und deren Umsetzung und Auswirkungen auf die Politik auf nationaler und lokaler Ebene zu überbrücken, bleibt eine anhaltende Herausforderung. Auf der 80. UNGA High-Level Week betonten viele Mitgliedstaaten, wie wichtig viele wirtschaftliche und finanzielle Themen auf der UN-Agenda für ihre nationalen Entwicklungsziele und ihre Politikgestaltung sind.

Handel, | 2.10.2025

Die strukturelle Krise Lateinamerikas

Jahrzehntelanges schleppendes Wachstum, vorzeitige Deindustrialisierung und unzureichende Investitionen haben dazu geführt, dass die lateinamerikanischen Länder von Rohstoffexporten abhängig und anfällig für externe Schocks sind. Um ein weiteres verlorenes Jahrzehnt zu vermeiden, müssen die Regierungen mutige industriepolitische Maßnahmen ergreifen, die regionale Integration vertiefen und sich auf die Schaffung von Arbeitsplätzen konzentrieren.

Private Finanzierung, | 1.10.2025

Neue Studie offenbart Geldgeber der fossilen Flut in Lateinamerika und der Karibik

Fünf Wochen vor dem UN-Klimagipfel im brasilianischen Belém (COP30) offenbart eine heute veröffentlichte Studie, welche Konzerne für die massive Expansion fossiler Aktivitäten in Lateinamerika und der Karibik verantwortlich sind – und welche Banken und Investoren diese Aktivitäten unterstützen. Herausgeber sind die NGOs urgewald (Deutschland), Arayara International Institute (Brasilien), FARN (Argentinien), Conexiones Climáticas (Mexiko) und Amazon Watch (USA/Peru/Ecuador). Parallel zur Studie wurden zwei interaktive Online-Dashboards veröffentlicht, die zeigen, wo die aktuellen Expansionsprojekte geplant sind und welche Konzerne jeweils verantwortlich sind, sowie, welche Banken und Investoren dahinterstehen.

Handel, | 29.09.2025

Die Handelsagenda der EU in Lateinamerika

Eine Anleitung für (un-) gerechten Handel

Am 24. November auf dem Handelsminister*innenrat könnte der Rat der Europäischen Union grünes Licht für das kontrovers diskutierter Handelsabkommen zwischen der EU und den vier südamerikanischen Staaten des Mercosur geben. Auch das Handelsabkommen mit Mexiko könnte zur Abstimmung stehen. Mit einem Großteil der lateinamerikanischen Länder unterhält die Europäische Union bereits Handelsabkommen seit mehr als einem Jahrzehnt. Zeit, Bilanz zu ziehen. Denn diese Handelsabkommen hatten und haben konkrete Folgen für Menschen, Umwelt und das soziale Gefüge in Lateinamerika. Diese arbeitet diese neue interaktive Studie auf.

Handel, Querschnittsaufgaben, | 26.09.2025

United States, Inc.

Von „transaktionalen“ Handelsdeals und „Effizienz“-Kampagnen bis hin zu Pay-to-Play-Einwanderungspolitiken scheint Donald Trump entschlossen zu sein, die Vereinigten Staaten wie ein Unternehmen zu regieren. Aber eine gewinnorientierte Regierung wird niemals eine angemessene Versorgung mit öffentlichen Gütern gewährleisten können, und die gesetzlose Version, die Trump, ein Serieninsolvent, verfolgt, eignet sich nur schlecht für etwas anderes als die eigene Bereicherung.

Systemische Fragen, | 24.09.2025

EU-Fusionskontrollleitlinien: Ein Schritt hin zu einer wirksameren Fusionskontrolle

Fusionen sind ein wesentliches Element von Strategien zur Stärkung von Marktmacht und/oder zu ihrer Ausweitung auf benachbarte Märkte. Die Europäische Kommission überarbeitet derzeit ihre Fusionskontrollleitlinien, die die Kommission bei der praktischen Bewertung von Fusionen im Rahmen der EU-Fusionskontrollverordnung leiten. Die Leitlinien enthalten grundlegende Überlegungen und ökonomische Konzepte, die die Kommission bei der Analyse von Fusionen heranzieht.

« Ältere TexteNeuere Texte »

Herausgeber