Das Recht auf Entwicklung in, mit und durch Deutschland
Der neue Bericht des UN-Sonderberichterstatters zum Recht auf Entwicklung Surya Deva über seinen „Country Visit“ in Deutschland bietet eine wichtige Grundlage für die weitere Debatte über die Umsetzung menschenrechtsbasierter Entwicklungszusammenarbeit. Die Veröffentlichung enthält eine Reihe von Beobachtungen und Empfehlungen zu Themen wie Beteiligung, Gleichstellung, ODA, sozialer Teilhabe und internationaler Verantwortung.
Neues aus dem Bundestag | 11. August 2026
Eine Zusammenstellung von Nachrichten aus den Bereichen (internationaler) Wirtschafts-, Finanz,- Umwelt- und Entwicklungspolitik „hib – heute im bundestag“ mit Neuigkeiten aus Ausschüssen und aktuellen parlamentarischen Initiativen. Diese sind können beim Bundestag per E-Mail-Newsletter hier bestellt werden: https://www.bundestag.de/newsletter.
WeiterlesenAlles im Lot?
Was der DEval-Meinungsmonitor 2026 zeigt – und was daraus folgen könnte
Seit 2018 wird der „Meinungsmonitor Entwicklungspolitik 2026“ regelmäßig, zuletzt alle zwei Jahre vom Deutschen Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit (DEval) erstellt. Sie gibt Auskunft über die Einstellungen in der deutschen Bevölkerung zum Politikfeld Entwicklungszusammenarbeit (EZ) und bezieht im longitudinalen Vergleich frühere Ergebnisse mit ein. Nach dem bisherigen Tiefpunkt im Monitor 2024 (47 Prozent) befürworten zwei Jahre später 52 Prozent der Befragten die aktuellen Ausgaben für EZ oder wollen diese gar erhöhen. Ist das ein Grund zur Beruhigung?
Entwicklungszusammenarbeit: Ein Politikfeld unter Rechtfertigungsdruck
Die Milliarden-Hilfen stehen mehr denn je unter Zugzwang – quer durch die politischen Lager: In welcher Verfassung ist die deutsche Entwicklungszusammenarbeit (EZ)? Und welche Ideen gibt es, sie zu reformieren? Hat die klassische EZ ausgedient? Kann sie zur Lösung globaler Probleme beitragen oder ist sie eher Teil des Problems, weil sie die eigenständige Entwicklung armer Länder behindert? Ein Dossier von Das Parlament.
Moral nach Maß
Zwangsarbeit als Vorwand: Mit neuen Zöllen setzt Trump seinen Angriff auf die internationale Handelsordnung fort
Und er fängt schon wieder damit an. US-Präsident Donald Trump erhöht und senkt Zölle nach Belieben, verstößt dabei gegen internationale Abkommen, die er selbst unterzeichnet hat, und mit ziemlicher Sicherheit auch gegen amerikanisches Bundesrecht. Anders ist diesmal nur, dass er einen neuen Vorwand für den Missbrauch von Zöllen hat: die Bekämpfung von Zwangsarbeit.
Ciao Steueroasen
Diese Woche kommen Delegierte aus aller Welt in New York zusammen, um über das Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen zur internationalen Zusammenarbeit im Steuerbereich zu verhandeln. Es geht um ein wegweisendes Abkommen, das darauf abzielt, die globale Zusammenarbeit im Steuerbereich inklusiver und effektiver zu gestalten. Sollte dieses Übereinkommen verabschiedet werden, wäre es die weitreichendste Neugestaltung des globalen Steuersystems seit fast einem Jahrhundert und würde die Art und Weise, wie Länder multinationale Konzerne und möglicherweise auch die reichsten Personen der Welt besteuern, grundlegend verändern.
Der Weg für arme Länder aus der Schuldenfalle
Etwa die Hälfte der einkommensschwachen Länder ist derzeit zahlungsunfähig oder hat ein großes Risiko, zahlungsunfähig zu werden. Was die Weltgemeinschaft dagegen tun muss, erläutert die IDOS-Wissenschaftlerin Kathrin Berensmann in einem Gastbeitrag für FAZ-Premium.
Eine globale Steuerreform ist der Schlüssel zu einer fairen KI-Wirtschaft
Der Aufstieg von KI hat deutlich gemacht, wie ungeeignet das globale Steuersystem ist, um die aus dieser Technologie erzielten Gewinne zu erfassen. Zwar erfordert die Schaffung einer gerechten KI-Wirtschaft letztlich einen dauerhaften und robusten multilateralen Steuerrahmen, doch können Steuern auf digitale Dienstleistungen als wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu diesem Ziel dienen.
Warum Vermögenssteuern immer scheitern
Ein nüchterner Blick auf die Erfahrungen der Vergangenheit zeigt, dass Vermögenssteuern, wo immer sie eingeführt wurden, in der Regel wieder abgeschafft wurden – und das aus gutem Grund. Wenn politische Entscheidungsträger in Kalifornien, New York, Frankreich und anderswo diese alte Idee wieder aufgreifen, sollten sie die Lehren aus dieser Geschichte beherzigen.
Dossier: Ökosystemwiederherstellung und Biodiversitätsgutschriften
Dieses Dossier untersucht den aktuellen Markt für Biodiversitätsgutschriften mit besonderem Schwerpunkt auf den Agrar- und Ernährungssektor. Die Analyse zeigt, dass Biodiversitätsgutschriften eine wichtige Rolle bei der Unterstützung der Finanzierung von Renaturierungsmaßnahmen spielen könnten.