Warum die Gründung der AfCRA für Afrika und die Welt von Bedeutung ist
Am 7. Oktober unternimmt Afrika auf Mauritius einen wichtigen Schritt zur Neugestaltung seiner Beziehungen zu den globalen Kapitalmärkten. Die Gründung der Africa Credit Rating Agency (AfCRA) ist ein Bekenntnis zum Vertrauen in Afrikas Zukunft. Sie ist Teil einer umfassenderen Botschaft, die auf dem gesamten Kontinent Widerhall findet. „Wir brauchen keine Hilfe oder Almosen, wir brauchen Fairness.” Wir müssen für angemessene Rahmenbedingungen und Genauigkeit sorgen.
Leitfaden zur Bewertung von Steuerrisiken im Zusammenhang mit Kryptowährungen
Der Leitfaden bietet einen praktischen, strukturierten Rahmen für die Ermittlung und Bewertung solcher Risiken. Er kombiniert einen Fragebogen mit erläuternden Anmerkungen, um den Anwendern eine effektive Nutzung zu ermöglichen. Der UN-Steuerausschuss hat diesen Leitfaden während seiner 29. und 30. Sitzung im Oktober 2024 und März 2025 geprüft, überarbeitet und verabschiedet. Er bietet den Ländern ein Instrument, mit dem sie ihre Steuereinnahmen sichern und ihre Kapazitäten zur Bewältigung neuer Herausforderungen stärken können. Dies trägt sowohl zur Mobilisierung inländischer Ressourcen als auch zur Erreichung der SDGs bei.
Umsetzung der Verpflichtungen von Sevilla
Financing for Sustainable Development Report 2026
Der neue Financing for Sustainable Development Bericht der UN fordert einen deutlich schnelleren Umbau der internationalen Finanzarchitektur, damit die Sevilla-Verpflichtungen nicht bei wohlklingenden Zusagen bleiben, sondern in mehr günstige Finanzierung, gerechtere Schuldenregeln und höhere öffentliche Investitionen münden. Er legt den Fokus auf Reformen für Entwicklungsländer und darauf, private und öffentliche Mittel so zu mobilisieren, dass nachhaltige Entwicklung trotz hoher Verschuldung und knapper fiskalischer Spielräume finanzierbar bleibt.
„Die Sicherheit, die wir brauchen“
Neugewichtung der Militärausgaben für eine nachhaltige und friedliche Zukunft
Die weltweiten Militärausgaben steigen in allen Regionen erheblich an, angetrieben durch eskalierende geopolitische Spannungen, Konflikte und wahrgenommene Sicherheitsbedrohungen. Aber garantieren steigende Militärausgaben wirklich Sicherheit? Nein, oft schüren sie Wettrüsten, vertiefen das Misstrauen zwischen den Ländern und destabilisieren die internationalen Beziehungen weiter. Ein Bericht des UN-Generalsekretärs, der von den UN-Mitgliedstaaten im Rahmen des Zukunftspakts 2024 angefordert wurde, untersucht die schwierigen Kompromisse, die mit den steigenden weltweiten Militärausgaben einhergehen, und liefert überzeugende Argumente für Investitionen in Frieden und die Zukunft der Menschen. Er schlägt eine Verlagerung hin zu einem menschenzentrierten und multidimensionalen Sicherheitsansatz vor, der Diplomatie, Zusammenarbeit, nachhaltige Entwicklung und Abrüstung Vorrang vor militärischer Aufrüstung einräumt.
Neuer UN-Bericht zeigt Weg aus der Schuldenkrise
Ein Jahrzehnt nach der Verabschiedung der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) steht die Entwicklung vor ernsthaften Herausforderungen – darunter auch das, was UN-Beamte als „stille Krise” bezeichnen, nämlich die steigenden Schuldendienstzahlungen in Ländern mit niedrigem Einkommen.
Finaler Entwurf des FfD4-Ergebnisdokuments?
Die Ko-Fazilitatoren des Abschlussdokuments der 4. Internationalen Konferenz über Entwicklungsfinanzierung legen den Ko-Vorsitzenden des FFD4-Vorbereitungsausschusses ihren endgültigen überarbeiteten Text des „Compromiso de Sevilla“ (etwa: Versprechen von Sevilla) vor. Er spiegelt die Bemühungen der Ko-Vorsitzenden um einen Konsens wider und sei ein ausgewogenes, ehrgeiziges und handlungsorientiertes Ergebnisdokument. Die Fazilitatoren sind davon überzeugt, dass die Umsetzung des Ergebnisdokuments zu einer Reform der internationalen Finanzarchitektur führen, die Kosten der Kreditaufnahme senken und die Investitionen erhöhen wird, um die Finanzierungslücke für nachhaltige Entwicklung zu schließen. Der Text soll am 17. Juni bei einer letzten Vorbereitungssitzung verabschiedet werden.
Erster Entwurf des FFD4-Ergebnisdokuments veröffentlicht
Der erste Entwurf des FFD4-Ergebnisdokuments wurde am Montag, dem 10. März 2025, veröffentlicht. Der erste Entwurf baut auf den Kommentaren auf, die Delegationen und Interessengruppen im Januar, Februar und März zum sog. Zero-Draft („Null-Entwurf“) des Ergebnisdokuments abgegeben haben, und bekräftigt die Verpflichtung, eine Einigung über ein ehrgeiziges und handlungsorientiertes Ergebnisdokument zu erleichtern.
WeiterlesenErster Entwurf eines Ergebnisdokuments für FfD4
Die Co-Moderatoren des Ergebnisdokuments für die 4. Internationale Konferenz über Entwicklungsfinanzierung (FfD4) – Mexiko, Nepal, Norwegen und Sambia – haben den sog. Zero Draft des Ergebnisdokuments der Konferenz veröffentlicht.
WeiterlesenDie Umsetzung des Rechts auf eine saubere, gesunde Umwelt und die Wirtschaft
Die Sonderberichterstatterin für das Menschenrecht auf eine saubere, gesunde und nachhaltige Umwelt, Astrid Puentes Riaño, hat im August ihren ersten Bericht zur Umsetzung dieses Rechts der UN-Generalversammlung vorgelegt. Unter anderem geht sie dabei auch auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ein, die einer Verwirklichung dieses Menschenrechts im Wege stehen.
WeiterlesenFolgemaßnahmen und Umsetzung der Ergebnisse der Internationalen Konferenzen über Entwicklungsfinanzierung
Bericht des Generalsekretärs
Der vorliegende Bericht konzentriert sich auf neue Herausforderungen und wichtige Beschleuniger für die Entwicklungsfinanzierung, um die Diskussionen und Vorbereitungen für die vierte Internationale Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung zu unterstützen. In dem Bericht werden die wichtigsten Trends, die sich auf die Entwicklungsfinanzierung auswirken, sowie die wichtigsten Fragen und Herausforderungen dargelegt, die auf der internationalen Konferenz in jedem der Aktionsbereiche der Aktionsagenda von Addis Abeba behandelt werden könnten.