Wie die Finanzindustrie die Entwicklungshilfe verschlungen hat

Daniela Gabor kritisiert in Foreign Policy die aktuelle Entwicklungsfinanzierung als ein System, das private Investoren begünstigt und Staaten des globalen Südens in Schulden treibt. Der Artikel analysiert die Ergebnisse der FfD4-Konferenz in Sevilla und zeigt, wie das Paradigma der „investierbaren Entwicklung“ – einst als „Billions to Trillions“ gefeiert – zunehmend zur Belastung wird. Statt echter Transformation dominiert ein neoliberales Modell, das öffentliche Mittel zur Absicherung privater Renditen nutzt. Gabor fordert eine Rückbesinnung auf staatliche Gestaltungskraft und warnt vor der politischen Entmachtung öffentlicher Institutionen wie Zentralbanken.

Weiterlesen (extern)

weitere Texte

Neues aus dem Bundestag | 21. Oktober 2026

Deutscher Bundestag

Entwicklung für wen?

Forum Umwelt & Entwicklung

Wir müssen über die Elefanten im Raum sprechen!

Friends of the Earth International, Rainforest Action Network, Third World Network