Mit, ohne, gegen Washington

Die Neubestimmung der Bezie­hungen Europas zu den USA

Die Epoche der Pax Americana, die nach dem Zweiten Weltkrieg Deutsch­lands und Europas Sicherheit garantierte, kommt an ihr Ende. Die Europäer können sich nicht mehr auf die Allianz und Partnerschaft mit den USA verlassen. Deshalb sucht Europa Wege aus der gefährlichen Abhängigkeit von Washington, die – auch über die Präsidentschaft von Donald Trump hin­aus – Frieden, Demokratie und Wohlstand auf dem Kontinent sichern. Das ist nicht von heute auf morgen zu bewerkstelligen, sondern erfordert über die nächsten fünf bis zehn Jahre einen erheblichen Aufwuchs an Ressourcen und strategische Überlegungen.

Die vierzehn Beiträge dieser SWP-Studie zeigen, wie unterschiedlich die Ausgangsbedingungen und Potentiale je nach Politikfeld und Heraus­forderungen sind, um Strategien des Übergangs zu entwickeln. Dabei ziehen die Europäer mit Blick auf Washington ein Miteinander, Ohne­einander und sogar Gegeneinander ins Kalkül. Für „unsere“ Arbeitsbereiche besonders relevant sind die Ausführungen von Nadine Biehler, Anne Koch und Pedro A. Villarreal in Kapitel 10 „Humanitäre Hilfe und Entwicklungs­zusammenarbeit: Herausforderungen jenseits finanzieller Engpässe“.

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