Handel, | 22.04.2020

Die WTO in Krisenzeiten

Chancen für die sozial-ökologische Transformation der Handelspolitik?

Das Coronavirus versetzt im Moment nicht nur die Börsen in Panik und lässt Selbstständige um ihre Existenzen bangen. Auch der Welthandel ist stark eingebrochen und ganze Lieferketten kommen zum Erliegen. Gleichzeitig legen Regierungen rund um den Globus Milliardenprogramme zur Rettung der Wirtschaft auf. Diese Krise hat die Welthandelsorganisation (WTO) sehr früh nicht nur inhaltlich, sondern auch organisatorisch beeinflusst: Bereits Mitte März hat die WTO entschieden, aufgrund der Corona-Pandemie ihre nächste Ministerkonferenz frühzeitig abzusagen. Die 12. Ministerkonferenz der WTO sollte eigentlich im Juni 2020 in Nursultan, der Hauptstadt Kasachstans, abgehalten werden. Noch ist unklar, wann und unter welchen Umständen das höchste Entscheidungsgremium der WTO das nächste Mal zusammenkommen wird. Aber kann diese Krise auch eine Chance darstellen?

Weiterlesen (extern)

weitere Texte

Entwicklung finanzieren?

Eurodad

Neue Studie analysiert Offshore-Investments der Deutschen Entwicklungsbank

FIAN Deutschland, MISEREOR, Netzwerk Steuergerechtigkeit Deutschland

Der IWF überarbeitet seine Transparenzpolitik – aber wird er der Öffentlichkeit erlauben, Anfragen zu stellen?

Eye on Global Transparency