Allgemein
Acht ‚Sehenswürdigkeiten‘ bei den Jahrestagungen von IWF und Weltbank in Bangkok
Wenn sich der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Weltbankgruppe (WBG) vom 12. bis 18. Oktober in Bangkok zu ihren Jahrestagungen 2026 versammeln, ist dies bereits das zweite Mal, dass die Institutionen in Thailand tagen. Zuletzt war das Land 1991 Gastgeber der Tagungen – auf dem Höhepunkt einer Schuldenkrise im Globalen Süden. 35 Jahre später kehren sie zurück, während erneut eine Schuldenkrise weite Teile des Globalen Südens überrollt. Was von den Tagungen zu erwarten ist, listet Eurodad in diesem Blog-Beitrag auf.
Fünf Jahre Anerkennung des Rechts auf eine gesunde Umwelt
UN-Experten drängen auf Fortschritte bei der Umsetzung
Anlässlich des fünfjährigen Jubiläums der ausdrücklichen Anerkennung durch den UN-Menschenrechtsrat, dass jeder Mensch überall das Recht auf eine saubere, gesunde und nachhaltige Umwelt hat, müssen Staaten, internationale Organisationen und Unternehmen der Umsetzung dieses Rechts Priorität einräumen.
Herbstausgabe 2026 des Bretton Woods Observer
In der neuen Ausgabe geht es um die Agenda der Weltbank zur Mobilisierung von Privatkapital, die von Afrika ausgehenden Bemühungen um eine Reform des globalen Schuldensystems, die Forderungen amazonischer Bewegungen nach Schulden- und Klimagerechtigkeit, die Bedenken hinsichtlich des schwindenden Handlungsspielraums der Zivilgesellschaft und praktische Ansätze für widerstandsfähigere Ernährungssysteme.
Globale Zusammenarbeit unter Druck – neuer Bericht zur Gestaltung von Reformen
Geopolitische Rivalitäten, Konflikte, autoritärer Nationalismus und die systematische Aushöhlung regelbasierter Politik verändern die Weltordnung und setzen die Zusammenarbeit unter wachsenden Druck. Doch das Bild ist differenzierter: Während disruptive Trends die Schlagzeilen dominieren, nehmen gleichzeitig Reformen Gestalt an. Dies ist die zentrale Botschaft von „Disruption and Reform: Sustainable Futures at Stake? The Case for Politics of Cooperation and Perseverance“, einer neuen Publikation des Deutschen Instituts für Entwicklung und Nachhaltigkeit (IDOS). Auf der Grundlage von Forschung, Politikberatung und Wissenskooperation am IDOS und in seinen Partnernetzwerken untersucht der Band, wo Zusammenarbeit bereits angepasst und neu gestaltet wird – und welche Akteure dazu beitragen können, diese Reformen voranzutreiben.
Auswirkungen des Konflikts im Nahen Osten auf die Entwicklungsfinanzierung
Der Konflikt im Nahen Osten – der jüngste in einer Reihe schwerwiegender Schocks für die Weltwirtschaft – hat die Entwicklungsländer am stärksten getroffen, da sie wirtschaftlich und finanziell stärker exponiert sind und über geringere makroökonomische Reaktionskapazitäten verfügen. Internationale und nationale Reformen können auf dem „Compromiso de Sevilla“ aufbauen, um die Widerstandsfähigkeit gegenüber künftigen Schocks zu stärken. Ein reaktionsfähiges globales Finanzsicherheitsnetz, das sich stärker auf vorab vereinbarte Instrumente stützt und durch verstärkte Frühwarnsysteme untermauert wird, ist dabei von zentraler Bedeutung.
Das Recht auf Entwicklung in, mit und durch Deutschland
Der neue Bericht des UN-Sonderberichterstatters zum Recht auf Entwicklung Surya Deva über seinen „Country Visit“ in Deutschland bietet eine wichtige Grundlage für die weitere Debatte über die Umsetzung menschenrechtsbasierter Entwicklungszusammenarbeit. Die Veröffentlichung enthält eine Reihe von Beobachtungen und Empfehlungen zu Themen wie Beteiligung, Gleichstellung, ODA, sozialer Teilhabe und internationaler Verantwortung.
Neues aus dem Bundestag | 11. August 2026
Eine Zusammenstellung von Nachrichten aus den Bereichen (internationaler) Wirtschafts-, Finanz,- Umwelt- und Entwicklungspolitik „hib – heute im bundestag“ mit Neuigkeiten aus Ausschüssen und aktuellen parlamentarischen Initiativen. Diese sind können beim Bundestag per E-Mail-Newsletter hier bestellt werden: https://www.bundestag.de/newsletter.
WeiterlesenEntwicklungsfinanzierung für eine Agenda jenseits von 2030: Reihe „Road-to-2030“
Die Debatte über eine globale Entwicklungsagenda jenseits von 2030 hat begonnen. Eine Erkenntnis sollte sie von Anfang an prägen: Ehrgeizige Ziele sind ohne die Mittel zu ihrer Verwirklichung bedeutungslos. Die Agenda 2030 war von Anfang an unterfinanziert: Der Finanzrahmen, auf den sich die internationale Gemeinschaft einigen konnte, reichte nie aus, um die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) erreichbar zu machen. Das versprochene „Milliarden-zu-Billionen“-Modell – das davon ausging, dass einige Milliarden an öffentlichen Mitteln Billionen an privaten Investitionen mobilisieren würden – hat niemals privates Kapital in annähernd dem erforderlichen Umfang mobilisiert.
WeiterlesenBeyond 2030 – Prinzipien für eine neue globale Partnerschaft
Auf dem Nachhaltigkeitsgipfel der Vereinten Nationen 2027 in New York werden entscheidende Weichen für eine globale Nachhaltigkeitsagenda nach 2030 gestellt. Angesichts der aktuellen Rückschritte bei der Armutsbekämpfung und der Verwirklichung der Menschenrechte ist es essenziell, bereits erzielte Fortschritte zu sichern und die Anstrengungen zu verstärken. In unserem Standpunkt erläutern wir, welche Prinzipien für ein Abkommen nach 2030 von Bedeutung sind, und formulieren zusammen mit unseren Partnernetzwerken aus Brasilien, Indien und Äthiopien Empfehlungen für die politischen Entscheidungsträger:innen.
Neues aus dem Bundestag | 15. Juli 2026
Eine Zusammenstellung von Nachrichten aus den Bereichen (internationaler) Wirtschafts-, Finanz,- Umwelt- und Entwicklungspolitik „hib – heute im bundestag“ mit Neuigkeiten aus Ausschüssen und aktuellen parlamentarischen Initiativen. Diese sind können beim Bundestag per E-Mail-Newsletter hier bestellt werden: https://www.bundestag.de/newsletter.
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