Für eine soziale und grüne Europäische Investitionsbank
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Die internationale Finanzarchitektur muss dringend reformiert werden. Mit den Worten von UN-Generalsekretär António Guterres ist sie „veraltet, dysfunktional und ungerecht“. Die wichtigsten Institutionen wurden vor 80 Jahren in einem transatlantischen Abkommen geschaffen, zu einer Zeit, als viele der heutigen Nationalstaaten der Welt noch Kolonien waren. Darüber hinaus haben die Institutionen ihre Aufgabe, Krisen zu verhindern und zu mildern und ausreichende Finanzmittel für international vereinbarte Entwicklungsziele zu mobilisieren, nicht erfüllt.
Die Reform der internationalen Finanzarchitektur ist derzeit ein wichtiges Thema auf der Tagesordnung der Vereinten Nationen, bei Großveranstaltungen wie dem UN-Gipfel der Zukunft und der 4. Internationalen Konferenz über Entwicklungsfinanzierung. Parallel dazu finden Diskussionen in anderen Foren statt, wie z. B. in der G20 oder in den Leitungsgremien der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds. Um diese Prozesse zu informieren, haben unabhängige Forscher aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft diesen neuen Bericht verfasst. In acht Kapiteln überdenken die Autor:innen die Finanzarchitektur und machen Vorschläge für neue Fundamente, für grundlegende Reformen hin zu legitimeren und wirksameren Institutionen.
Autor*innen: Maria Ron Balsera, Maria Emilia Mamberti, Matthew Forgette, Patricia Miranda, Oliver Pahnecke, Juan Pablo Bohoslavsky, Chenai Mukumba, Avantika Goswami, Sehr Raheja, Daniel Kostzer, Daniel Oberko, Ohiocheoya (Ohio) Omiunu, Chioneso Samantha Kanoyangwa, Bodo Ellmers, Jens Martens,
Hrsg.: GPF Europe,
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Netzwerk Steuergerechtigkeit Deutschland
Die Epoche der Pax Americana, die nach dem Zweiten Weltkrieg Deutschlands und Europas Sicherheit garantierte, kommt an ihr Ende. Die Europäer können sich nicht mehr auf die Allianz und Partnerschaft mit den USA verlassen. Deshalb sucht Europa Wege aus der gefährlichen Abhängigkeit von Washington, die – auch über die Präsidentschaft von Donald Trump hinaus – Frieden, Demokratie und Wohlstand auf dem Kontinent sichern. Das ist nicht von heute auf morgen zu bewerkstelligen, sondern erfordert über die nächsten fünf bis zehn Jahre einen erheblichen Aufwuchs an Ressourcen und strategische Überlegungen.
WeiterlesenStiftung Wissenschaft und Politik
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