Systemische Fragen, | 28.01.2023

Modern Monetary Theory

Eine Übersicht vom Wissenschaftlichen Dienst des Deutschen Bundestags

Modern Monetary Theory (MMT) ist eine ökonomische Denkschule, die seit rund 25 Jahren besteht. Entwickelt wurde sie hauptsächlich von US-amerikanischen Ökonomen wie William Mitchell, Stephanie Kelton, Randall Wray und Eric Tymoigne. Die Theorie wurde zuerst vorwiegend in Online-Foren diskutiert. Inzwischen hat sie in den USA eine gewisse Popularität erreicht, was sich daran zeigt, dass 2019 ein eigenes Lehrbuch zu der Theorie veröffentlicht wurde und das Buch von Stephanie Kelton „The Deficit Myth: Modern Monetary Theory and the Birth of the People’s Economy“ ein Bestseller der New York Times war. Stephanie Kelton gehörte während der Vorwahlen zur Präsidentschaftswahl 2016 in den USA zu den Beratern von Bernie Sanders, einem Bewerber der Demokratischen Partei. In Deutschland sind wichtige Online-Foren, in denen die Theorie diskutiert wird, „Ökonomenstimme“ und „Makroskop“. Bekanntester deutscher Vertreter der Theorie ist Dirk Ehnts, Vorstandssprecher der Samuel-Pufendorf-Gesellschaft für politische Ökonomie.

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