Systemische Fragen, | 18.07.2022

Die Strategie der Europäischen Zentralbank, Umweltpolitik und neue Inflation

Plädoyer für die Zinsdifferenzierung

Wie die Europäische Zentralbank (EZB) die Zinssätze in diesem Jahr anhebt, wird die europäische Wirtschaft in den nächsten Jahrzehnten prägen. Insbesondere könnte ein starker Anstieg der Finanzierungskosten die Investitionen ernsthaft beeinträchtigen, die heute für die Erzeugung sauberer Energie, die Energieeffizienz und die Anpassung an die zunehmenden Wetterextreme und die Umweltzerstörung benötigt werden. Würden die Investitionen jetzt gestoppt, wäre die EU-Wirtschaft anfälliger für geopolitische und klimabedingte Inflationsschocks.

Ein Bericht lenkt die Aufmerksamkeit auf einige wichtige Lehren aus den letzten Jahrzehnten in Bezug auf die wirtschaftlichen Voraussetzungen für Preisstabilität, wie sie in der Strategie der EZB für 2021 enthalten sind. Der Bericht greift die Lehren aus der Interaktion zwischen Geldpolitik und Staatsschuldenmärkten auf. Für Investitionen des Privatsektors konzentriert er sich insbesondere auf die Zinsdifferenzierung. Das Hauptziel des Berichts besteht darin, darauf hinzuweisen, dass alle diese Argumente weiterhin gelten und sogar noch an Bedeutung gewinnen könnten, wenn die EZB ihr früheres deflationäres Umfeld verlässt.

Weiterlesen (extern)

weitere Texte

Die Gruppe der 77 in den FfD-Verhandlungen

IDOS | German Institute of Development and Sustainability

Die Flamme brennt weiter, aber es liegt noch ein langer Weg vor uns

Global Policy Forum

Superreiche gerecht besteuern

Attac, Brot für die Welt, Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft, Greenpeace Deutschland, Klima-Allianz, Netzwerk Steuergerechtigkeit Deutschland, Oxfam Deutschland, taxmenow, Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung (WEED), AWO International, Sozialverband VdK Deutschland, ungleichheit.info, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Gemeinwohl-Ökonomie Deutschland, Gemeingut in BürgerInnenhand, 350.org