Öffentliche Finanzen, | 18.09.2023

Breite Mehrheit für mehr Mittel für die Armutsbekämpfung

Die Bundesregierung hätte starken Rückhalt aus der Bevölkerung für die Erschließung neuer Finanzierungswege für Armutsbekämpfung und für umfassende Unterstützung besonders betroffener Länder bei der Bewältigung der Klimakrise. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die das Meinungsforschungsinstitut Ipsos im Vorfeld des Weltentwicklungsgipfels (SDG Summit) im Auftrag der Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam durchgeführt hat.

  • Rund vier Fünftel (81 Prozent) der Befragten stimmten “voll und ganz” oder “eher” der Aussage zu „Superreiche sollten ihren fairen Beitrag zum Gemeinwohl leisten, auch durch Vermögenssteuern.“
  • Rund drei Viertel (73 Prozent) der Befragten stimmten “voll und ganz” oder “eher” der Aussage zu „Um die aktuellen Krisen besser bewältigen zu können, sollten überhöhte Gewinne von Konzernen abgeschöpft werden.“
  • Rund drei Viertel (73 Prozent) der Befragten stimmten “voll und ganz” oder “eher” der Aussage zu „Als Hauptverantwortliche der Klimakrise müssen Industrieländer, Konzerne und Superreiche für die durch den Klimawandel verursachten Schäden und Zerstörungen aufkommen.“
  • Rund zwei Drittel (65 Prozent) der Befragten stimmten “voll und ganz” oder “eher” der Aussage zu „Die Bundesregierung muss sich dafür einsetzen, dass auch Menschen in wirtschaftlich benachteiligten Ländern bei der Bewältigung der Klimakrise angemessen unterstützt werden.

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