Allgemein, FfD4-Konferenz, | 11.03.2024

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Die 4. Internationale Konferenz über Entwicklungsfinanzierung und ihre größten Herausforderungen

Im Dezember 2023 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen endlich das Mandat zur Einberufung der 4. Internationalen Konferenz über Entwicklungsfinanzierung (FfD4) erteilt. In einem herausfordernden wirtschafts- und geopolitischen Umfeld werden hohe Erwartungen an die Konferenz gestellt. Einerseits sollen Mittel und Wege gefunden werden, zusätzliche Gelder zu mobilisieren, um die gewaltige Finanzierungslücken bei Klima und Entwicklung zumindest signifikant zu reduzieren. Andererseits soll FfD4 auch ein Meilenstein für die Reform der internationalen Institutionen sein, also dazu beitragen, die internationale Finanz- und Handelsarchitektur fit für die Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft zu machen. Spanien wurde nominiert, die Konferenz als Gastgeberin zu organisieren. Dort soll der eigentliche Weltgipfel im Sommer 2025 stattfinden. Mit der ersten Sitzung des Organisationskomitees am 23. Februar 2024 im UN-Hauptquartier in New York ist der Vorbereitungsprozess in seine heiße Phase gegangen.

In diesem neuen Briefing Paper geben Bodo Ellmers und Wolfgang Obenland einen Überblick über den Financing for Development-Prozess, die Herausforderungen für die anstehende 4. FfD-Konferenz, die anstehenden Verhandlungen sowie mögliche bzw. wünschenswerte Ergebnisse.


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Die 4. Internationale Konferenz über Entwicklungsfinanzierung und ihre größten Herausforderungen

von Bodo Ellmers und Wolfgang Obenland

Herausgegeben von Forum Umwelt & Entwicklung und Global Policy Forum Europe

Berlin/Bonn, März 2024

Eine englische Version des Papiers finden Sie hier.


Diese Publikation ist Teil des Projekts „Transformative Finanzpolitik in Krisenzeiten“ des Forum Umwelt & Entwicklung, gefördert von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Für die Inhalte dieser Publikation sind allein die Autoren verantwortlich; die hier dargestellten Positionen geben nicht zwingend den Standpunkt von GIZ und BMZ, des Forum Umwelt & Entwicklung oder seiner Mitglieder wieder.

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