Systemische Fragen, | 22.05.2026

Die Notwendigkeit eines neuen Ansatzes für Jordaniens Beziehungen zum IWF

Die jüngsten Frühjahrstagungen des Internationalen Währungsfonds und der Weltbankgruppe fanden in einer für die MENA-Region außerordentlich schwierigen Zeit statt.cWährend der Treffen wurde deutlich, dass die Region auf zusätzliche wirtschaftliche und soziale Belastungen zusteuert, die sich nicht auf makroökonomische Indikatoren beschränken werden, sondern sich direkt auf die Lebenshaltungskosten und die Fähigkeit der Regierungen in der gesamten Region auswirken werden, ihre Gesellschaften vor wachsender wirtschaftlicher und sozialer Verwundbarkeit zu schützen. Vor diesem Hintergrund reicht es nicht aus, die Beziehungen Jordaniens zum IWF lediglich als „erfolgreich“ zu bezeichnen und es dabei zu belassen, als ob eine solche Charakterisierung allein das Gesamtbild erfassen würde.

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