Weltnaturkonferenz: Deutschland mobilisiert private Mittel für weltweiten Schutz natürlicher Lebensgrundlagen
Deutschland kündigt anlässlich der 17. Weltnaturkonferenz (CBD COP17) weitere Unterstützung für den weltweiten Schutz und die Wiederherstellung der Natur an. Mit dem Biodiversitätsrahmen von Kunming-Montreal (GBF) hat sich die Weltgemeinschaft konkrete globale Ziele für den Schutz, die nachhaltige Nutzung und die Wiederherstellung der Natur bis zum Jahr 2030 gegeben. Jetzt geht es darum, diese Versprechen einzuhalten. Mit seinen Zusagen möchte Deutschland – die Bundesregierung in Zusammenarbeit mit privaten Stiftungen – einen Beitrag leisten für den langfristigen Erhalt bedeutender Naturlandschaften und Schutzgebiete, die Wiederherstellung von Lebensräumen und den Schutz bedrohter Arten. Zugleich sollen die Beiträge Ländern dabei helfen, ihre nationalen Biodiversitätsstrategien und Aktionspläne (NBSAPs) umzusetzen. Neben Beiträgen für den Legacy Landscapes Fund zahlt die Bundesregierung Mittel aus der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) an verschiedene Fonds und Programme.
Private Stiftungen und ihr Förderverhalten im Bereich der globalen Gesundheit
Eine Kurzanalyse der Rockefeller Foundation, des Wellcome Trust und der Bill and Melinda Gates Foundation
Private Stiftungen spielen eine immer wichtigere und einflussreichere Rolle im Bereich der globalen Gesundheit. Diese Rolle wird jedoch nur unzureichend überwacht und größtenteils nicht evaluiert, was zu Forderungen nach mehr Rechenschaftspflicht führt. Zumindest sollten klare Informationen über die Vergabe von Zuschüssen bereitgestellt werden. Emer Breen und Ramya Kumar beschreiben das globale Agieren im Bereich Gesundheit dreier privater Stiftungen: der Rockefeller Foundation (RF), des Wellcome Trust (WT) und der Bill and Melinda Gates Foundation (BMGF), unter Verwendung von öffentlich zugänglichen Daten auf ihren Websites für die Jahre 2018 bis 2020.