G7-Staaten kürzen Entwicklungszusammenarbeit um 48 Milliarden US-Dollar

Die G7-Staaten haben ihre Mittel für die Entwicklungszusammenarbeit zwischen 2024 und 2025 um 48 Milliarden US-Dollar gekürzt. Dies entspricht dem Vermögen, das Milliardär:innen in den sieben Ländern im selben Zeitraum in nur neun Tagen angehäuft haben. Das zeigt eine aktuelle Oxfam-Analyse anlässlich des bevorstehenden G7-Gipfels im französischen Évian. Ein weiteres Ergebnis: Ölkonzerne steigern ihre Gewinne während des Irankriegs auf rund 400 Millionen US-Dollar pro Tag. Oxfam fordert von der Bundesregierung und den G7, Milliardenvermögen sowie Übergewinne zu besteuern und die Mittel für Entwicklungszusammenarbeit zu erhöhen.

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