Handel darf nicht auf Menschenrechtsverletzungen beruhen
Aktionsbündnis Menschenrechte Philippinen
Die 14. Ministerkonferenz (MC14) der Welthandelsorganisation im März 2026 befasste sich mit mehreren schwierigen Themen auf ihrer Tagesordnung – eines der umstrittensten und weitreichendsten davon war die Frage der „WTO-Reform“. So wie sie von Industrieländern wie den USA und der EU formuliert wurde, würde eine Reform der Handelsorganisation einige ihrer Grundprinzipien untergraben. Diese Vorschläge stehen in deutlichem Gegensatz zu den langjährigen Forderungen der Entwicklungsländer nach einer Reform der bestehenden WTO-Regeln, die den Einsatz politischer Maßnahmen zur Erreichung der Industrialisierung und des wirtschaftlichen Strukturwandels einschränken.
Autor*innen: Kinda Mohamadieh,
Hrsg.: Third World Network,
Aktionsbündnis Menschenrechte Philippinen
Oxfam Deutschland
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung
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