G7-Partnerschaft für Globale Infrastruktur und Investitionen

Die Staats- und Regierungschefs der G7 haben am 20. Mai auf dem Gipfel in Hiroshima über den Stand der G7-Partnerschaft für Globale Infrastruktur und Investitionen (G7 Partnership for Global Infrastructure and Investment, PGII) gesprochen und nächste Schritte vereinbart. Unter deutschem Vorsitz hatte die G7 auf ihrem Gipfel in Elmau im Juni 2022 die Partnerschaft gestartet, nachdem Großbritannien sie auf dem G7-Gipfel 2021 vorgeschlagen hatte.

Die PGII soll helfen, die große Investitionslücke bei nachhaltiger Infrastruktur in Ländern mit niedrigen und mittleren Einkommen zu reduzieren. Bis 2027 will sie hierfür bis zu 600 Milliarden US-Dollar an öffentlichen und privaten Mitteln mobilisieren. Gefördert werden insbesondere die Bereiche digitale Vernetzung, nachhaltig ausgebaute und krisentaugliche Verkehrsnetze, saubere Energie und Klimaschutz, globale Gesundheit und verlässliche pharmazeutische Lieferketten, Bildung und Forschung. Die Investitionen sollen sich durch hohe Standards auszeichnen bei Transparenz, guter Regierungsführung, Umwelt,  Klima und sozialer Gerechtigkeit und die Partnerländer nicht in Schuldenfallen treiben.

Für die Koordinierung des deutschen Beitrags zu PGII ist das BMZ zuständig. Weitere Informationen finden Sie hier: www.bmz.de/PGII

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