Private Finanzierung, | 10.06.2022

Sustainable Finance muss Biodiversität und Ökosysteme systematisch in den Blick nehmen

Sustainable Finance nimmt Biodiversität und Ökosystemleistungen bisher nicht ausreichend in den Blick. Das zeigt eine Studie, die von Forschern des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung – UFZ im Auftrag des NABU verfasst wurde. 

Die Studie zeigt die hohe Relevanz regulatorischer Rahmenbedingungen für das Biodiversitätsaccounting auf. Zudem unterstreicht sie, dass privatwirtschaftliche ESG-Ratings Biodiversität und Ökosystemleistungen nicht ausreichend berücksichtigen und darüber hinaus keine ausreichende Transparenz bieten.

Umso wichtiger sind klare Berichtserstattungspflichten für Unternehmen, die Biodiversität und Ökosysteme in den Blick nehmen. Aktuell werden verschiedene Ansätze entwickelt, diese unterscheiden sich jedoch deutlich mit Blick auf die von ihnen eingebundenen Nachhaltigkeitsdimensionen. Die zweite Jahreshälfte 2022 wird in diesem Zusammenhang entscheidend sein.

Weiterlesen (extern)

weitere Texte

Argumente gegen Tiefseebergbau

Brot für die Welt, Forum Umwelt & Entwicklung, MISEREOR, PowerShift, Fair Oceans, Ozeanien Dialog, Shark Project

Welche Rolle spielen Organisationen aus dem Norden bei der Förderung globaler Gerechtigkeit?

Gender & Development Network

Verbraucherportal Faire Fonds

Trotz Regulierung und Nachhaltigkeitsversprechen der Fondsindustrie fließt jeder fünfte Euro immer noch in (klima-)schädliche Geschäftsmodelle

Die Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen Facing Finance und urgewald haben ein weiteres Update des frei zugänglichen Verbraucherportals Faire Fonds veröffentlicht. Das Portal analysiert mittlerweile die Beteiligungen von insgesamt 2.580 in Deutschland zugelassenen Publikumsfonds an 1.108 ausgewählten, konfliktbehafteten Unternehmen. Untersucht werden unter anderem die Eigen- und Fremdfonds der vier größten deutschen Fondsgesellschaften: Allianz Global Investors, Deka, DWS und Union Investment.

Facing Finance, Urgewald