Tag: Klima | 3.11.2025

Klimafinanzierung für einen gerechten Übergang: Wie die Finanzmittel fließen

Es ist an der Zeit, dass die klimapolitischen Entscheidungsträger dafür sorgen, dass die Prioritäten der Menschen im Mittelpunkt jeder Klimamaßnahme stehen. Ein Ansatz für Klimaschutzmaßnahmen, der als „gerechter Übergang” bekannt ist und auf die Bedürfnisse von Arbeitnehmer:innen, Frauen und Gemeinden eingeht, muss die Grundlage für Klimaschutzmaßnahmen bilden. Mit anderen Worten: Es ist an der Zeit, dass ein gerechter Übergang die Grundlage für „Klimaschutzmaßnahmen 2.0” bildet, um Klimawandelprozesse zu erschließen, freizusetzen und zu beschleunigen.

Tag: Klima | 31.10.2025

Es ist nicht alles Gold, was glänzt

Die wachsende Rolle der MDBs in der Klimafinanzierung

Im Vorfeld des COP30-Klimagipfels in Brasilien untersucht dieses Briefing die wachsende Rolle der multilateralen Entwicklungsbanken (MDBs) in der Klimafinanzierung, wo nicht alles Gold ist, was glänzt.

Tag: Klima | 29.10.2025

Klimakluft: Wie Reiche das Klima belasten

Eine Person aus dem reichsten 0,1 Prozent verursacht am Tag über 800 Kilogramm CO₂-Emissionen, so viel wie eine Person der ärmsten Hälfte der Weltbevölkerung im gesamten Jahr. Superreiche eskalieren durch ihre Konsum- und Investitionsemissionen die Klimakrise. Der Bericht „Climate Plunder“ offenbart die drastischen Unterschiede zwischen reichen und ärmeren Bevölkerungsschichten bei den weltweiten CO₂-Emissionen.

Tag: Klima | 28.10.2025

Die Spirale der nicht versicherbaren Klimaschäden durchbrechen

Mit der Verschärfung der Klimafolgen schrumpft der Versicherungsschutz in Europa, sodass Steuerzahler und Unternehmen steigende Schäden tragen müssen, die über das hinausgehen, was Rückversicherungen oder Gegenseitigkeitsversicherungen abdecken können. Dieser Bericht zeigt, wie Konditionalität, öffentliche Steuerung und aufsichtsrechtliche Reformen dazu beitragen können, Klimainvestitionen zu erhöhen, um die Spirale der Nichtversicherbarkeit an ihrer Quelle zu stoppen.

Tag: Klima | 21.10.2025

Neue GCEL-Datenbank offenbart gefährliche Kohlechemie-Expansion

Drei Wochen bevor hochrangige Politiker*innen aus aller Welt zur Weltklimakonferenz (COP30) im brasilianischen Belém zusammenkommen, haben urgewald und 48 NGO-Partner am 21. Oktober die Global Coal Exit List (GCEL) 2025 veröffentlicht. Dies ist die umfassendste öffentliche Datenbank von Unternehmen, die entlang der Wertschöpfungskette für Kraftwerkskohle tätig sind, von Sektoren wie Kohlebergbau und -handel bis hin zur Verbrennung von Kohle in Kraftwerken. Die GCEL 2025 umfasst mehr als 1.500 Mutterkonzerne und 1.400 Tochtergesellschaften aus dem Kraftwerkskohlesektor. Derzeit nutzen 669 Finanzinstitutionen aus 31 Ländern die GCEL, um ihre Finanzierung für diese klimaschädliche Industrie zu analysieren und gezielt einzuschränken.

Tag: Klima | 10.10.2025

Warum die EU-Haushaltsregeln reformiert werden müssen

Steigende Kosten des Klimawandels

Hitzetote, Extremhochwasser, Dürreperioden… Um den Klimawandel zu bekämpfen, bräuchte es erhebliche jährliche Vorabinvestitionen. Der derzeitige Mehrjährige Finanzrahmen (MFR) wird dem aber nicht gerecht. Er umfasst nur 1,3 Prozent des BIP der EU – und die Gelder sind größtenteils für andere Zwecke vorgesehen. Europa kann jetzt vorsorgen oder später extreme Klimafolgekosten stemmen. Finance Watch plädiert für die vorausschauende Erweiterung des fiskalischen Spielraums.

Tag: Klima | 6.10.2025

Klimahilfen sind für reiche Länder ein Geschäftsmodell

Schattenbericht zur Klimafinanzierung

Ein neuer Bericht von Oxfam und dem CARE Climate Justice Center kommt zu dem Ergebnis, dass 65 Prozent der Finanzmittel zur Bekämpfung der Klimakrise an Länder des Globalen Südens in Form von Krediten bereitgestellt werden. Während reiche Länder auf diese Weise von der Klimakrise profitieren, wächst die Schuldenlast der einkommensschwachen Länder und verhindert so weitere Klimaschutzmaßnahmen.

Tag: Klima | 1.10.2025

Neue Studie offenbart Geldgeber der fossilen Flut in Lateinamerika und der Karibik

Fünf Wochen vor dem UN-Klimagipfel im brasilianischen Belém (COP30) offenbart eine heute veröffentlichte Studie, welche Konzerne für die massive Expansion fossiler Aktivitäten in Lateinamerika und der Karibik verantwortlich sind – und welche Banken und Investoren diese Aktivitäten unterstützen. Herausgeber sind die NGOs urgewald (Deutschland), Arayara International Institute (Brasilien), FARN (Argentinien), Conexiones Climáticas (Mexiko) und Amazon Watch (USA/Peru/Ecuador). Parallel zur Studie wurden zwei interaktive Online-Dashboards veröffentlicht, die zeigen, wo die aktuellen Expansionsprojekte geplant sind und welche Konzerne jeweils verantwortlich sind, sowie, welche Banken und Investoren dahinterstehen.

Tag: Klima | 30.09.2025

Finanzierungslücken im Katastrophenfall überbrücken

Soziale Sicherungssysteme sollen im Krisenfall schnell und effektiv funktionieren, um arme und benachteiligte Menschen zu schützen. Schwerwiegende Ereignisse (Schocks) überfordern sie allerdings oft und stürzen Millionen Menschen in Armut. Staatliche Klimarisikoversicherungen können betroffene Kommunen unterstützen, sofern die Regierungen die Probleme bei der Umsetzung in den Griff bekommen.

Tag: Klima | 29.09.2025

Deutsche Bank: Ein grauen für das Klima?

„Die Deutsche Bank macht Geschäfte mit 22 der 30 klimaschädlichsten Unternehmen der Welt,“ so Urgewald. Zwischen 2016 und 2023 habe sie im Schnitt täglich mehr als 45 Millionen US-Dollar in fossile Unternehmen gesteckt. Das Geld mache zum Beispiel neue Ölbohrungen, neue Kohleminen und neue Gaskraftwerke möglich. Indem sie den Ausbau der fossilen Brennstoffe unterstütze, arbeite die Deutsche Bank aktiv gegen das Pariser Klimaabkommen: Um die globale Erderwärmung auf 1,5°C zu begrenzen, dürften keine neuen fossilen Ressourcen erschlossen werden. Selbst die eigenen Klimaziele trete die Deutsche Bank mit Füßen.

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